Für Kanzleien · Rechner

Was kostet Ihre unbesetzte Stelle?

Die meisten Kanzleien rechnen die Vakanz nie durch — und vergleichen deshalb ein Vermittlungshonorar mit null statt mit den tatsächlichen Kosten. Dieser Rechner arbeitet mit Kanzlei-Kennzahlen statt mit Faustformeln.

Ihre Ausgangslage
Welche Stelle ist offen?

Bilanzbuchhalter arbeiten überwiegend im Abschlussbereich; bei rund 52.800 Euro Jahresbrutto und dem üblichen Faktor 2,5 bis 3 liegt der Umsatzbeitrag bei etwa 140.000 Euro.

Monate

Kanzleien konkurrieren hier mit dem Rechnungswesen von Industrie und Dienstleistern, was die Suche in der Regel auf etwa ein halbes Jahr verlängert.

40 %

Der Teil, den Kolleg:innen übernehmen — er kostet Sie Überstunden statt Umsatz.

Kosten dieser Vakanz
44.640 €

über 6 Monate — das sind 245 € pro Tag, an dem die Stelle unbesetzt bleibt.

Entgangener Umsatzbeitrag70.000 €
davon nicht aufgefangen (60 %)42.000 €
Mehrkosten durch Überstunden2.640 €
Zum Vergleich
Marktübliches Vermittlungshonorar (25 % vom Jahresbrutto)13.200 €

Eine Besetzung hätte sich nach 1,8 Monaten gerechnet — selbst zum vollen Marktsatz. Unsere Konditionen liegen rund 50 % darunter.

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Die Rechnung ist eine Größenordnung, keine Prognose. Alle Annahmen sind oben veränderbar.

Häufige Fragen

Zur Rechenweise

Wie kommt der voreingestellte Umsatzbeitrag zustande?+

Er stammt aus Branchenkennzahlen zum Umsatz je Mitarbeiter in Steuer- und Rechtsanwaltskanzleien, umgerechnet auf die jeweilige Position. Unter jedem Feld steht die Herleitung — und Sie können jeden Wert durch Ihre eigene Zahl ersetzen.

Warum wird der Teil abgezogen, den das Team auffängt?+

Weil er sonst doppelt gezählt würde. Was Kolleginnen und Kollegen übernehmen, geht Ihnen nicht als Umsatz verloren — es kostet Sie aber Mehrarbeit. Diesen Teil rechnen wir separat als Überstundenzuschlag.

Ist das Ergebnis eine belastbare Prognose?+

Nein, und das behauptet der Rechner auch nicht. Er liefert eine Größenordnung auf Basis Ihrer Annahmen. Der Wert liegt darin, dass Sie die Kosten der Vakanz überhaupt einmal neben das Honorar einer Besetzung legen.

Mit welchem Vermittlungshonorar wird verglichen?+

Mit 25 Prozent des Jahresbruttogehalts — dem mittleren Satz klassischer Personalberatungen, die zwischen 20 und 30 Prozent berechnen. Unsere eigenen Konditionen liegen rund 50 Prozent darunter; die konkrete Zahl nennen wir Ihnen im Erstgespräch verbindlich.

Was eine Vermittlung kostet — Marktsätze und unsere Position