Was kostet eine unbesetzte Steuerberater:in-Stelle?
Eine unbesetzte Berufsträgerstelle wirkt anders als eine offene Sachbearbeitung: Es fehlt nicht nur Kapazität, es fehlt die Zeichnungsberechtigung. Abschlüsse, Beratungsmandate und Betriebsprüfungen laufen dann über die verbliebenen Berufsträger, die dafür eigene Mandate zurückstellen müssen. Der Rechner setzt den Umsatzbeitrag einer Steuerberaterstelle ins Verhältnis zur Dauer der Vakanz und zeigt, was die Lücke über die Monate ergibt.
Ein angestellter Berufsträger verantwortet ein eigenes Mandatsportfolio; mit rund 1.400 produktiven Stunden und der Kanzlei-Faustregel vom 2,5- bis 3-fachen Jahresbrutto liegt der Umsatzbeitrag bei etwa 220.000 Euro.
Berufsträgerstellen bleiben deutlich länger offen als Sachbearbeitung, weil der Kandidatenkreis klein und meist gebunden ist; neun Monate sind bei angestellten Steuerberatern eine realistische Annahme.
Der Teil, den Kolleg:innen übernehmen — er kostet Sie Überstunden statt Umsatz.
über 9 Monate — das sind 466 € pro Tag, an dem die Stelle unbesetzt bleibt.
Eine Besetzung hätte sich nach 1,4 Monaten gerechnet — selbst zum vollen Marktsatz. Unsere Konditionen liegen rund 50 % darunter.
Die Rechnung ist eine Größenordnung, keine Prognose. Alle Annahmen sind oben veränderbar.
Warum diese Stelle so lange offen bleibt
- Der Berufsstand ist überaltert: Das Durchschnittsalter liegt bei rund 53,6 Jahren, mehr als die Hälfte der bestellten Steuerberater ist über 50.
- Branchenschätzungen gehen von rund 10.000 offenen Stellen in der Steuerberatung aus, das entspricht knapp zehn Prozent des Berufsstands.
- Klassische Personalberatungen berechnen für die Besetzung 20 bis 30 Prozent des Jahresbruttogehalts, 30 Prozent sind inzwischen verbreitet.
Kürzen wir die Vakanz ab.
Ø 21 Tage bis zur ersten Einstellung, persönlich vorgeprüfte Kandidaten, Einstellungen schriftlich garantiert. Die Konditionen nennen wir Ihnen im Erstgespräch verbindlich — sie liegen rund 50 % unter denen klassischer Personalberatungen.