Für Kanzleien · Kosten

Was Personalvermittlung wirklich kostet

Marktübliche Sätze, die gängigen Abrechnungsmodelle und was im Honorar enthalten ist — plus die Rechnung, die die meisten Kanzleien nie aufmachen: was die unbesetzte Stelle in derselben Zeit kostet.

Marktübliche Sätze

Womit Sie im Markt rechnen müssen

Klassische Personalberatungen und Headhunter berechnen zwischen 20 und 30 Prozent des Jahresbruttogehalts der besetzten Position. In der Kanzleibranche sind 30 Prozent inzwischen weit verbreitet. Bei einem Jahresgehalt von 45.000 € sind das rund 13.500 € für eine einzige Besetzung.

Die Spanne erklärt sich weniger durch Qualitätsunterschiede als durch Spezialisierung und Verhandlungsposition. Generalisten, die alles besetzen, liegen selten unter dem Marktschnitt — obwohl sie den Kanzleialltag oft nicht kennen.

ModellGrößenordnungFälligEinordnung
Erfolgsbasiert20 – 30 % vom JahresbruttoBei VertragsunterschriftIn der Kanzleibranche der Regelfall. 30 % sind inzwischen verbreitet.
RetainerTeilbeträge vorabMeist in drei RatenBei Führungspositionen üblich. Sie zahlen auch ohne Besetzung.
ZeitbasiertTages- oder StundensatzLaufendSelten im Kanzleibereich, eher bei Projekt- und Interimsbedarf.

Angaben zu Marktsätzen Dritter, Stand 2026. Sie dienen der Einordnung, nicht als Preisliste.

Der übersehene Vergleich

Ein Honorar vergleicht sich nicht mit null

Die meisten Kanzleien stellen das Vermittlungshonorar den Kosten gegenüber, die entstünden, wenn sie selbst suchen — und übersehen dabei den größten Posten: die Zeit, in der die Stelle offen bleibt. Jeder Monat Vakanz kostet Mandatsumsatz, verschiebt Fristen und verteilt Mehrarbeit auf ein Team, das ohnehin ausgelastet ist.

Rechnen Sie beides nebeneinander, kippt das Bild oft schon nach wenigen Wochen. Bei einer Position mit 130.000 € Jahresumsatzbeitrag und vier Monaten Vakanz liegen die Kosten der Leerstelle regelmäßig über dem, was eine Besetzung zum vollen Marktsatz gekostet hätte.

Die relevante Frage ist nicht, ob das Honorar hoch ist — sondern ob es niedriger ist als das, was die offene Stelle Sie in derselben Zeit kostet.

Mit dem Vakanzkosten-Rechner durchrechnen

Was enthalten sein sollte

Leistungen, die im Honorar stecken müssen

  • Persönliches Kennenlernen jedes Kandidaten vor der Vorstellung — nicht nur ein Lebenslauf-Abgleich
  • Aktive Ansprache von Fachkräften, die nicht auf Jobbörsen unterwegs sind
  • Koordination der Gespräche und strukturiertes Feedback nach jedem Termin
  • Unterstützung bei der Angebotsgestaltung und Begleitung bis zum ersten Arbeitstag
  • Eine Nachbesetzungsregelung mit klarer Frist und benannten Ausschlüssen

Woran Sie einen passenden Dienstleister erkennen

Unsere Position

Wo kanzleifit steht

Wir arbeiten erfolgsbasiert: Kosten entstehen erst, wenn jemand bei Ihnen unterschreibt. Unsere Konditionen liegen rund 50 % unter denen klassischer Personalberatungen — möglich, weil wir ausschließlich Steuer- und Rechtsanwaltskanzleien besetzen und deshalb keinen Rechercheaufwand für fremde Branchen tragen.

Eine Preisliste veröffentlichen wir bewusst nicht, weil die Zahl von Position und Anforderungsprofil abhängt und eine pauschale Angabe für beide Seiten unverbindlich bliebe. Sie bekommen die konkrete Zahl im Erstgespräch — verbindlich, bevor Sie sich festlegen.

  • Ø 21 Tage bis zur ersten Einstellung
  • Einstellungen schriftlich garantiert
  • Persönlich vorgeprüfte Kandidaten, keine Profil-Weiterleitung
  • Diskrete Suche ohne öffentliche Stellenanzeige
Häufige Fragen

Zu Kosten und Abrechnung

Was kostet die Vermittlung bei kanzleifit konkret?+

Unsere Konditionen liegen rund 50 % unter denen klassischer Personalberatungen und wir arbeiten erfolgsbasiert — es entstehen also erst Kosten, wenn tatsächlich jemand bei Ihnen unterschreibt. Die konkrete Zahl für Ihre Position nennen wir Ihnen im Erstgespräch verbindlich, weil sie von Position und Anforderungsprofil abhängt.

Warum berechnen Personalberatungen einen Prozentsatz und keinen Festpreis?+

Weil der Aufwand mit dem Gehaltsniveau steigt: Eine Berufsträgerposition erfordert mehr Ansprache, längere Gespräche und eine engere Begleitung als eine Sachbearbeitungsstelle. Der Prozentsatz bildet das grob ab — allerdings auch dann, wenn die Besetzung im Einzelfall schnell geht.

Ist eine Vermittlung teurer als eine Stellenanzeige?+

Pro Buchung ja, pro Besetzung meist nicht. Ein Indeed-Budget liegt je Stelle bei etwa 430 bis 800 €, StepStone-Pakete bei 249 bis 2.499 €. Diese Kosten fallen aber unabhängig davon an, ob sich jemand Passendes bewirbt — und in mehreren Kanzleiberufen tut das inzwischen kaum noch jemand. Entscheidend ist der Preis je tatsächlicher Besetzung, nicht je Schaltung.

Was passiert, wenn die vermittelte Person wieder geht?+

Bei uns greift die schriftliche Einstellungsgarantie: Scheidet ein vermittelter Kandidat in dieser Zeit aus, besetzen wir ohne zusätzliches Honorar nach. Im Markt sind Fristen zwischen drei und zwölf Monaten üblich — lesen Sie im Zweifel nach, welche Ausschlüsse dabei gelten.

Zahlen wir etwas, wenn keine Besetzung zustande kommt?+

Bei erfolgsbasierter Vermittlung nicht — so arbeiten wir. Bei Retainer-Modellen dagegen schon: Dort sind Teilbeträge unabhängig vom Ergebnis fällig. Das ist der wichtigste Unterschied, den Sie vor einer Beauftragung klären sollten.

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