Du willst wechseln – aber du willst nicht, dass deine Kanzlei es zu früh erfährt. Du willst keine Bewerbungsmappe zusammenstellen und bei zehn Kanzleien anklopfen. Und du willst sicher sein, dass du wirklich in etwas Besseres wechselst – nicht nur in etwas anderes.
Das sind legitime Anforderungen. Und sie sind alle erfüllbar.
Warum die meisten Stellenwechsel unnötig riskant sind
Das klassische Vorgehen: Auf StepStone oder Indeed bewerben, auf LinkedIn „Open to Work" schalten, Lebenslauf verschicken. Das Problem: In der Kanzleiwelt kennt jede:r jeden. Personalgespräche auf Messen, gemeinsame Fortbildungen, DATEV-Netzwerke. Wenn dein Name als wechselwillig bekannt wird, erfährt dein Chef es oft bevor du einen neuen Vertrag hast.
Das schwächt deine Position – im alten Job und im neuen Gespräch.
So geht ein Wechsel ohne Risiko
Schritt 1: Klarheit über deine Kriterien
Bevor du irgendetwas unternimmst: Was soll sich ändern? Mehr Gehalt allein ist selten genug. Schreib auf, was dir wirklich wichtig ist – Homeoffice-Anteil, Teamgröße, Mandantenstruktur, Kanzleityp, Region. Wer keine klaren Kriterien hat, nimmt am Ende das erste Angebot an – und ist in einem Jahr wieder unzufrieden.
Schritt 2: Anonym sondieren lassen
Statt selbst aktiv zu werden, lässt du jemanden für dich sondieren. kanzleifit kontaktiert Kanzleien in deinem Namen – ohne deinen echten Namen zu nennen. Du erfährst, welche Kanzleien suchen, was sie zahlen und ob sie deinen Kriterien entsprechen – bevor dein Name auch nur fällt.
Schritt 3: Nur mit verifizierten Kanzleien sprechen
Nicht jede offene Stelle ist eine gute Stelle. Wir klären vorab: Warum ist die Stelle frei? Wie ist die Fluktuation? Was sagen ehemalige Mitarbeitende? Du gehst nur in ein Gespräch, wenn das Grundprofil stimmt.
Schritt 4: Verhandlung übernehmen wir
Gehaltsverhandlung ist unangenehm – besonders wenn man noch im alten Arbeitsverhältnis ist. Wir führen die Erstgespräche, klären das Budget und stellen sicher, dass du ein Angebot bekommst das dem Markt entspricht. Oder besser.
Schritt 5: Kündigung erst wenn der neue Vertrag unterschrieben ist
Klingt selbstverständlich – wird aber erschreckend oft falsch gemacht. Nie kündigen, bevor ein neuer Vertrag unterschrieben und das Startdatum bestätigt ist. Wir begleiten den Prozess bis dahin.
Bereit zum ersten Schritt? Wir rufen dich innerhalb von 24h zurück – anonym, kostenlos, ohne Druck.
Rückruf anfragenWann ist der richtige Moment zum Wechseln?
- →Mindestens 6 Monate nach Ausbildungsende (keine Rückzahlungspflicht)
- →Außerhalb der Hochsaison (Januar–April) – mehr Kanzleien suchen aktiv
- →Wenn du noch im Job bist – Kandidaten werden bevorzugt
- →Nach 2+ Jahren in der aktuellen Stelle – Wechsel wirkt glaubwürdig
- →Mitten in der Steuererklärungssaison – Kanzleien sind überlastet
- →Direkt nach Gehaltserhöhung – Glaubwürdigkeit leidet
- →Wenn du schon gekündigt hast – schwächere Verhandlungsposition
- →Ohne klare Kriterien – Gefahr des Seitenwechsels statt Verbesserung
Was du realistisch erwarten kannst
Im aktuellen Markt wechseln Steuerfachangestellte in der Regel mit Gehaltserhöhung von 8 bis 20 Prozent. Viele bekommen zusätzlich bessere Homeoffice-Regelungen, klare Überstundenregelungen oder interessantere Mandantenstrukturen.
Das passiert nicht von alleine. Aber mit dem richtigen Vorgehen ist es kein Glücksspiel – sondern ein planbarer Prozess.
Was kostet das?
Für dich als Bewerber:in: nichts. kanzleifit wird von den Kanzleien bezahlt, nicht von dir. Du zahlst keinen Cent für die Vermittlung, die Beratung oder das Gespräch.